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Die ersten drei bis vier Wochen ihres Lebens verbringen die Welpen mit der Mama in ihrer Wurfkiste, die wir in unserem Wohnbereich, im (eigentlichen) Esszimmer aufgestellt haben. So können wir das Geschehen in dieser ersten Zeit immer überblicken und die Hunde sind ganz in der Nähe ihrer Menschen.

In ihrer Luxus-Welpenkiste aus hygienisch beschichtetem Plattenmaterial, die mit Distanzrahmen, Matratze und Laken (Mamas Aussteuer, die guten mit Monogramm!) ausgestattet ist, sind die Kleinen warm und sicher untergebracht. Auch Niki fühlt sich hier sehr wohl. Bei gutem Wetter können die Kleinen von hier aus schon ihre ersten kurzen Ausflüge ins Freie, auf die Terrasse und in den Garten, unternehmen. Immer gut bewacht von der Mama und von uns natürlich!

Nach vier Wochen ziehen wir samt Wurfkiste um in einen grossen, hellen und selbstverständlich beheizbaren Raum im Tiefparterre, der den Welpen viel Platz zum Spielen und jederzeit Zugang zum grossen Garten bietet.

Um die Gesundheit der Kleinen nicht zu gefährden, können wir in den ersten drei Lebenswochen leider keinen Besuch empfangen. Auch unsere eigenen Familien, Geschwister, Neffen und Nichten müssen sich gedulden.

Dann aber kann`s losgehen: Viele grosse und kleine Menschen, andere Hunde, wir freuen uns über Besuche! Die Familie darf endlich vorbeikommen, sie können`s kaum mehr abwarten! Liebe Welpeninteressenten, es ist ausdrücklich erwünscht, dass Sie uns mehrmals besuchen, um Ihren Welpen kennenzulernen!

Ab der dritten Woche nämlich beginnt für die Kleinen die für das Heranwachsen zu einem verhaltenssicheren, wesensfesten Hund wichtigste Zeit: Die Phase der Sozialisierung. Gleichzeitig lernen die Welpen auch ihre "unbelebte" Umwelt kennen und wollen diese erkunden.

Das bedeutet für uns und später dann auch für die "Adoptiveltern" grosse Herausforderung und Verantwortung: Die Welpen müssen nun, behutsam, aber unbedingt, einer Vielzahl unterschiedlicher Umweltreize ausgesetzt werden. Diese sensible, einmalige Phase eines Hundelebens dauert bis etwa zur 16. Lebenswoche. Jetzt gemachte Erfahrungen bleiben für immer erhalten! Sie bestimmen das spätere Verhalten der erwachsenen Hunde. Ein Mangel an Umweltreizen und sozialen Kontakten in den ersten 4 Monaten ist später kaum mehr auszugleichen!

Also werden die Kleinen bei uns Vieles kennenlernen: Erwachsene Menschen, Kinder, andere Hunde, Wasser, Autofahren, laute Geräusche wie z. b. vom Staubsauger, den Abenteuerspielplatz Garten, kleine Ausflüge in die nähere Umgebung, Kühe, Pferde und einiges mehr.

In der 9. Woche ist die Zeit des Abschieds gekommen. Dann übernehmen die "Adoptiveltern" die weitere Prägung und Erziehung!

Selbstverständlich aber stehen wir weiterhin mit Rat und Tat zur Seite, und das ein Hundeleben lang!